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Clan des Mondes

Sie sind die Wahnsinnigen unter den Kainskindern, auch wenn einige Mitglieder den Anschein der Normalität wahren. Der Clansgründer der Malkavianer soll früher gerüchteweise einer der wichtigsten Vampire gewesen sein, aber weil er ein Andenken Kains schändete, belegte Kain ihn und seine Nachkommen mit dem Fluch des Wahnsinns. Einige Malkavianer behaupten aber, dass Malkav Kain Weisheit brachte und er deshalb mit der "befreienden Gabe" des Wahnsinns gesegnet wurde.
In der gesamten Geschichte der Kainiten wurden Malkavianer abwechselnd wegen ihres bizarren Verhaltens gefürchtet und wegen ihrer noch bizarreren Einsichten geschätzt. Der Clan der Malkavianer scheint die unzusammenhängendste Blutlinie von Vampiren zu sein. Man findet zu gleichen Teilen leicht verwirrte Seelen und sabbernde Psychoten- und das ist nur ein Vorgeschmack der Vielfalt, die Malkavs Brut kennzeichnet. Wäre da nicht die gemeinsame Eigenschaft des Wahnsinns, man würde sie wahrscheinlich gar nicht für einen Clan halten. Einige Mitglieder verleugnen gar ihren Clan und bezeichnen sich als Caitiff, als Clanlose. Niemand weiß, wie der Wahnsinn der Malkavianer verbreitet wird- entweder suchen sie sich ihre Kinder schon unter geisteskranken Menschen aus, oder sie werden erst durch den Kuss dieser Kainskinder verrückt. Trotz der Wahnvorstellung und Anfällen, die diese Vampire immer begleiten, scheint es manchmal so, als enthalte ihr Geschwätz mehr als sinnloses Geplapper. Sie sind bei älteren Vampiren sehr angesehen: Vielleicht haben diese die nötige Geduld, die Wahrheit aus dem Gewirr des Unsinns zu spinnen. Tatsächlich sind sie in der Lage, Dinge vorauszusehen oder zu erahnen, doch sind Anfälle ihrer Geisteskrankheiten ebenso wahrscheinlich. Und wer kann schon zwischen Genie und Wahnsinn eine scharfe Trennlinie ziehen? Die Malkavianer spielen Freund und Feind gleichermaßen bizarre, oft beunruhigende und manchmal gefährliche Streiche. Sie dienen einer Sache mit ganzer Seele und letztlich kann kein Vampir genau Vorraussagen, welche Auswirkungen ein Malkavianer auf seine Umwelt haben wird. Eine immer wieder wiederholte Ansicht der Malkavianer bezeichnet den Dschihad als Witz des Clansgründers- viele Kainskinder fragen sich, ob die Malkavianer sie die ganze Zeit zum Narren gehalten haben. Die Malkavianer verfügen über einen dunklen Intellekt, der oft entsetzliche Ziele verfolgt. Es wird erzählt, dass die Malkavianer antitribu, die dem Sabbat zugewandt sind, um einiges wahnsinniger sind, als die Vertreter dieses Clans in der Camarilla. Sie sind für ihre sadistischen und masochistischen Spielchen bekannt. Doch dieser Wahnsinn (die Disziplin Irrsinn) hat sich 1997 wie eine Epidemie über den ganzen Clan der Malkavianer gelegt. Die Malkavianer begannen auf der ganzen Welt eine neue, gefährliche Facette ihres Wahnsinns zu zeigen, begleiten von bizarren Ereignissen.

   ampire sind nicht leicht zu erschrecken. Sie haben den Tod schon überwunden, und die Schwächen ihres sterblichen Ichs sind schon lange verschwunden. ABer die Kainiten vom Clan der Malkavianer machen selbst dem kühnsten Brujah oder dem übeltätigsten Tzimisce Sorgen, denn wo immer sie hingehen, folgt ihnen der schale Gestank des Wahnsinns.

Nach mittelalterlicher Auffassung ist Wahnsinn mit das Schrecklichste, was man sich vorstellen kann. Die meisten betrachten ihn als eine Art Fluch Gottes (oder Zeichen des Teufels), nicht als eine Krankheit. Im Falle der Malkavianer gibt es im Wissensschatz der Kainiten Hinweise darauf, dass sie Recht haben könnten.

In den alten Tagen, so behaupten zumindest einige der Wahnsinnigen, war Malkav eines der Lieblingskinder Kains. Kain suchte Weisheit in den entlegensten Winkeln der Welt, und seine Nachfahren taten es ihm gleich. Aber es war weder Saulot noch Brujah, ja nicht einmal Kappadozius, der schließlich die Geheimniss fand, die Kain suchte. Malkav brachte seinem Erzeuger Weisheit, und Kain segnete das Kind und seine Linie mit der befreienden Gabe des Wahnsinns.

Der Clan der Malkavianer scheint die unzusammenhängenste Blutlinie von Vampiren zu sein. Man findet zu gleichen Teilen leicht verwirrte Seelen und sabbernde Psychoten, und das ist nur ein Vorgeschmack der Vielfalt, die Malkavs Brut kennzeichnet. Wäre da nicht die gemeinsame Eigenschaft des Wahnsinns, man würde sie wahrscheinlich gar nicht für einen gemeinsamen Clan halten. Aber die anderen Clans haben gar keine andere Wahl, als sie anzuerkennen. Seit Generationen sind malkavianische Orakel Teil vampirischer Höfe, und selbst die Lasombra und Ventrue werden, wenn sie Informationen brauchen, mit den Malkavianern zu Abend essen - mit einem langen Löffel.

Bis zum heutigen Tage betreten die Malkavianer gelegentlich die Kainitengesellschaft und verlassen sie dann auch wieder. Sie spielen die Toren, die Hofnarren, die Seher und Idioten und enthüllen ständig neue, seltsame Geheimnisse, die unter ihrem Wahnsinn verborgen waren. Sie spielen Freund und Feind gleichermaßen bizarre, oft beunruhigende und manchmal gefährliche Streiche. Sie dienen einer Sache mit ganzer Seele oder schwirren wie betrunkene Motten zwischen Bündnissen hin und her. Letztendlich kann kein anderer Vampir genau voraussagen, welche Auswirkungen ein Malkavianer auf seine Umwelt haben wird.


n vergangenen Zeiten waren die Malkavianer ein von Intrigen zerrütteter Clan, ähnlich wie die Ventrue. Doch dann wurden sie wahnsinnig - wie, weiß niemand mit Bestimmtheit zu sagen. Manche Clans sagen, dass die Malkavianer mit etwas beschenkt wurden das niemand haben will.

Nichts desto trotz liegt im Wahn Weisheit, und die Malkavianer haben oft Einblick in Dinge, die sie eigentlich weder wissen können noch dürften. Es ist nicht so, dass alle Malks sabbernde Idioten sind. Sie sind auf den ersten Blick für gewöhnlich nicht verrückter als alle anderen auch, aber hin und wieder, aus bestimmten Anlässen oder in gewissen Zeitabständen, klinken sie völlig aus - oft für längere Zeit. Malkavianer haben Freude daran, anderen ihren "Wahnsinn" näher zu bringen bzw. sie am besten auch gleich verrückt zu machen.

Wenige Malks kümmern sich ernsthaft um ihre Stellung in der Gesellschaft, aber es gibt natürlich welche - und die setzen auch ihren Wahnsinn ein. Für die Malks bedeutet die Störung mehr die Erlösung von der Realität, die eigentlich ja gar keine ist, sondern von der wir uns einbilden, das sie echt ist. So werden sie auch für gewöhnlich nur aus den Menschen rekrutiert, bei denen die Existenz als Kainit keinen allzu großen Umbruch bedeutet. Entweder, sie sind schon verrückt - dann haben sie noch mal Glück gehabt - oder sie haben Pech, sind "gesund" und werden erst von dem Malk in den Wahnsinn getrieben. Malkavianer sind oft hochintelligent und gebildet, seltener Kämpfer auf physischer Ebene. Jeder Clan hat Nachteile. Bei den Malks ist ihr Wahnsinn der Nachteil: Ihre Geistesstörung werden sie immer behalten, egal, wie gut ihr Psychiater ist.




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